Sicherheitstipps für den Online-Einkauf


Kreditkartenbetrug ist ein Problem, das allgegenwärtig zu sein scheint. Diebe nutzen gerne das Internet, um Kreditkarteninformationen zu stehlen. Viele Menschen glauben, dass der beste Weg, sich zu schützen, darin besteht, Online-Einkäufe ganz zu vermeiden. Dies ist zwar eine Möglichkeit, den Diebstahl von Kreditkartendaten zu verhindern, bedeutet aber auch, dass man nicht mehr online einkaufen kann. Da die Verbraucher in der Lage sind, online schnell die besten Angebote zu finden, wächst der Online-Marktplatz für Waren in alarmierendem Tempo. Wenn Sie nicht mehr online einkaufen, entgehen Ihnen diese tollen Angebote. Das ist so, als würde man sich entscheiden, nicht mehr mit dem Flugzeug zu fliegen, um Kreditkartenbetrug zu vermeiden. Es stimmt zwar, dass man nicht Opfer eines terroristischen Anschlags mit Flugzeugen wird, aber das bedeutet auch, dass man mit den Unannehmlichkeiten zurechtkommen muss, die entstehen, wenn man auf Reisen nicht fliegen kann. Wie bei allen Dingen im Leben ist es wichtig, Probleme nicht zu vermeiden, sondern sie zu verstehen und eine kluge Strategie zu entwickeln, um das Risiko zu minimieren, beim Online-Einkauf Opfer eines Kreditkartenbetrugs zu werden.

Lassen Sie uns zunächst darüber sprechen, welche Schritte Sie unternehmen können, wenn es bereits zu einem Kreditkartenbetrug gekommen ist. Kein Grund zur Panik. Das Kreditkartenunternehmen macht den Karteninhaber nicht für betrügerische Abbuchungen verantwortlich, wenn der Karteninhaber meldet, dass seine Kreditkartendaten kompromittiert wurden. Dies gilt auch für Abbuchungen, die nach der Meldung des Diebstahls durch den Karteninhaber vorgenommen wurden. Obwohl das Kreditkartenunternehmen die Karte sofort sperrt und in etwa einer Woche eine neue ausstellt, ist dies immer noch eine Belastung, die die meisten Menschen nicht auf sich nehmen wollen.

Online-Einkäufer können das Safe Browsing Tool von Google nutzen, das prüft, ob der Besuch der Website sicher ist. Dies setzt voraus, dass man Google vertraut. Das Tool sagt Ihnen, ob eine Website verdächtig ist, wann sie zuletzt von Google gescannt wurde, welche verdächtigen Aktivitäten in der Vergangenheit stattgefunden haben und meldet alle Links zu verdächtigen Websites, auch wenn sie nicht direkt verdächtig sind. Um zu sehen, ob eine Website sicher ist, kopieren Sie einfach "http://www.google.com/safebrowsing/diagnostic?site=" in das Adressfeld des Browsers und fügen Sie dann die URL der zu besuchenden Website hinzu. Um z. B. auf die Website eines Unternehmens zu gelangen, geben Sie einfach "http://www.google.com/safebrowsing/diagnostic?site=websiteurlhere.com" in die Adresszeile des verwendeten Browsers ein. Nach Eingabe dieser Informationen zeigt das Google-Tool einen einfachen halbseitigen Bericht über die Sicherheit der Website an.

Vertrauenswürdige Zahlungsmethoden von Drittanbietern sind eine weitere Schutzmaßnahme, die beim Online-Einkauf genutzt werden kann. PayPal ist eine bekannte Zahlungsmethode. Sie sind die weltweit beliebteste Drittanbieter-Zahlungsmethode. Die Kunden können damit für Waren oder Dienstleistungen bezahlen. Das bedeutet, dass ein Kunde, der etwas kauft, nicht direkt die Website bezahlt, auf der er einkauft. Der Kunde zahlt den Betrag an PayPal, dann zahlt PayPal an den Händler. Das bedeutet, dass der Händler die Kreditkartendaten nicht sieht und dass sie während der Transaktion nicht über das Internet übertragen wurden. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Kunde auf einer oder auf Hunderten von Websites einkauft. Kreditkarteninformationen werden niemals online übermittelt, wenn eine Zahlungsmethode eines Dritten verwendet wurde. Google Wallet, Amazon Payments und Amazon Payments sind zwei weitere Zahlungsoptionen von Drittanbietern, die mit PayPal vergleichbar sind.

Anhand dieser Informationen können Online-Käufer sicherstellen, dass die von ihnen besuchten Websites sicher sind und sie keine sensiblen Daten eingeben. Wer online einkauft, muss nicht auf die tollen Angebote verzichten.


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